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Willkommen zur Sonntagssession Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen zu unserer Sonntagssession. Ich freue mich sehr, dass ihr heute hier seid. Der Sonntag ist ein besonderer Tag – ein Tag, an dem wir uns die Zeit nehmen, wirklich zu landen, wirklich anzukommen. In uns selbst. Nicht für andere, nicht für die Arbeit, sondern für die eigene innere Reise. Nehmt eine bequeme Sitzposition ein. Augen schließen. Wir beginnen gemeinsam mit dem Adi Mantra: Ong Namo Guru Dev Namo. Dreimal. Damit stimmen wir uns auf die innere Weisheit ein und öffnen uns für das, was diese Stunde für uns bereithält.
Einstimmungsmeditation – Im Körper ankommen Bevor wir mit der Kriya beginnen, nehmen wir uns Zeit zum Ankommen. Spürt die Verbindung zum Boden. Atmet tief in den Bauch – ein langes, tiefes Einatmen, und ein langes, tiefes Ausatmen. Mit jedem Atemzug lasst ihr ein wenig mehr von der Woche los. Von allem, was war. Von allem, was sein soll. Jetzt ist dieser Moment. Ihr seid hier. Das reicht. Bleibt 3 Minuten in dieser Stille des Ankommens.
Kriya für das Nervensystem Jetzt beginnen wir mit der Praxis. Diese Session stärkt das Nervensystem, öffnet das Herzzentrum und führt uns in tiefe Meditation. Wir starten mit Atemübungen: Sitzt aufrecht. Hände auf den Knien. Wir atmen durch die Nase in einem langen, tiefen Atem, der den Bauch füllt, die Rippen weitet, die Brust öffnet. Dann ein vollständiges Ausatmen von unten nach oben. Dreimal dieser volle Yoga-Atem. Dann beginnen wir Feueratem – schnell, rhythmisch, durch die Nase. 3 Minuten. Der Bauch bewegt sich aktiv mit. Haltet den Rücken aufrecht.
Bewegungsreihe – Energie in Fluss bringen Gut. Jetzt bringen wir die Energie in Bewegung. Streckt die Arme über den Kopf und beginnt, die Arme in Kreisen zu schwingen. Links, rechts, im Rhythmus des Atems. Dann Spinaltwists: Hände auf den Schultern, Daumen hinten, Finger vorne. Dreht die Wirbelsäule von einer Seite zur anderen, Blick folgt der Drehung. Feueratem dabei. 3 Minuten. Danach: Frog Pose – in die Hocke, Fingerspitzen auf dem Boden, Fersen angehoben. Aufrichten – Beine fast gestreckt, Stirn zu den Knien. 26 Wiederholungen. Atmet kräftig. Ihr tut euch Gutes.
Tiefenentspannung Legt euch auf den Rücken. Arme neben dem Körper, Handflächen nach oben. Beine leicht geöffnet. Augen geschlossen. Der Körper darf jetzt vollständig loslassen. Alles, was ihr in der Praxis bewegt habt – die Energie, die Emotionen, die Kraft – darf sich jetzt setzen. Verteilen. Integrieren. Bleibt mindestens 10 Minuten in Savasana. Stört euch nicht durch Bewegung. Vertraut dem Prozess.
Abschlussmeditation – Sat Narayan Kommt langsam wieder in den Sitz. Wir schließen diese Sonntagssession mit einer Meditation. Hände im Schoß, Daumen und Zeigefinger verbunden. Augen fast geschlossen. Wir chanten innerlich oder leise: Sat Narayan – Wahe Guru – Haree Narayan – Wahe Guru. Sat Narayan: die wahre, unterstützende Kraft. Wahe Guru: das Wunder der Weisheit. Haree Narayan: der Schöpfer. 11 Minuten. Lass die Worte durch dich fließen wie ein Fluss. Du musst sie nicht kontrollieren. Sie führen dich.
Abschluss Atmet tief ein. Haltet kurz. Ausatmen: Sat Nam. Danke für diese gemeinsame Praxis. Tragt diese Stille mit euch in den restlichen Sonntag und in die Woche. Ihr seid gesegnet. Wahe Guru.
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