← Zurück zur Bibliothek
Kriya & Meditation – Interverbundenheit & Heilung

Nur für Mitglieder

Dieses Video ist Teil der Mitgliedschaft. Melde dich an oder werde Mitglied, um vollen Zugang zu erhalten.

Kriya & Meditation – Interverbundenheit & Heilung

🔗 kundaliniyogatribe.de/videos/kriya-meditation-interverbundenheit-heilung

Videoinhalt

Ankommen Setz dich aufrecht hin. Augen schließen. Wir beginnen heute mit einer Praxis, die uns mit dem Größten verbindet – mit der Einheit aller Dinge. Ong Namo Guru Dev Namo. Dreimal. Wir stimmen uns ein und öffnen uns für die heilende Kraft der Verbundenheit.

Was ist Interverbundenheit? Wir leben in einer Welt der Trennung – von uns selbst, von anderen, von der Natur. Doch die tiefste Wahrheit des Yoga ist: Es gibt keine Trennung. Sat Nam – Wahrheit ist mein Name. Diese Wahrheit ist nicht persönlich. Sie gehört uns allen. Was in mir heilt, heilt in der Welt. Was in der Welt geheilt wird, heilt in mir.

Die Kriya – Verbindung herstellen Strecke die Arme seitlich aus, Handflächen nach oben. Stell dir vor, du hältst unsichtbare Fäden, die dich mit allem verbinden – mit den Menschen, die du liebst, mit der Erde, die dich trägt, mit dem Himmel über dir. Atme Feueratem (Breath of Fire) – 3 Minuten. Spür, wie mit jedem Atemzug die Grenzen zwischen dir und der Welt ein wenig durchlässiger werden.

Meditation über Heilung Senke die Arme. Hände liegen auf den Knien. Stell dir vor, wie heilende Energie durch dich fließt – von oben nach unten, von innen nach außen. Nicht du heilest. Die Energie fließt durch dich. Du bist der Kanal. Sat Nam – bei jedem Einatmen. Wahe Guru – bei jedem Ausatmen. Verweile 5 Minuten in dieser Stille.

Abschluss Atme tief ein. Halte kurz an. Dann ausatmen und sagen: Sat Nam. Was durch dich geflossen ist, bleibt. Es wirkt – in dir, in denen, an die du gedacht hast, in der Welt. Öffne die Augen. Vielen Dank für diese Praxis.

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.