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Celestial Communication – Guru Ram Das

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Celestial Communication – Guru Ram Das

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Videoinhalt

Ankommen & Einstimmung Einen wunderschönen guten Morgen. Diese 11-minütige Celestial Communication Praxis arbeitet mit dem Healing Mantra Guru Ram Das – einem der bekanntesten und geliebtesten Heilmantren im Kundalini Yoga. Komme in deine Sitzhaltung, reibe die Handflächen aneinander, bringe sie vor dein Herz. Schließe die Augen und spüre in dein Herzchakra hinein.

Das Mantra – Guru Ram Das Das vollständige Mantra lautet: Guru Guru Wahe Guru, Guru Ram Das Guru. Guru Ram Das war der vierte Sikh-Guru und ist bekannt als der Guru der Demut, des Mitgefühls und der Heilung. Sein Name bedeutet wörtlich: „Der Diener Gottes". Dieses Mantra ruft die Energie der selbstlosen Dienerschaft und der göttlichen Heilung an. Es wird bei Selbstheilung, Heilung anderer und in schwierigen Lebensübergängen eingesetzt.

Celestial Communication – Fließende Herzgesten Die Arme beginnen mit sanften, kreisenden Bewegungen, die vom Herzzentrum ausgehen. Offene Handflächen empfangen, geschlossene Hände segnen. Lass die Bewegungen langsam und würdevoll sein – wie eine Anbetung in Bewegung. Stimme mit ein: Guru Guru Wahe Guru, Guru Ram Das Guru. Spüre, wie die Frequenz des Mantras dein Herzfeld weitet.

Heilsame Stille Komme zur Ruhe. Lege beide Hände auf das Herz. Wiederhole das Mantra innerlich und stelle dir vor, wie Heilung – für dich selbst oder jemanden, dem du es wünschst – als goldenes Licht in das Herz einströmt. Vertraue der Kraft dieses uralten Klangs.

Abschluss & Dankbarkeit Atme dreimal tief durch die Nase ein und durch den Mund aus. Bringe die Hände in Gebetshaltung. Danke dir für diese Praxis und dem Mantra für seine heilende Kraft. Sat Nam.

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.