Der Urklang der aktiven Schöpfung – ähnlich wie „Om", aber nasaler und auf Manifestation ausgerichtet. Stimuliert das sechste und siebte Chakra.
Mantra-Text & Übersetzung
| Mantra | Bedeutung |
|---|---|
| Ong | Die unendliche kreative Energie in ihrer aktiven Form |
Bedeutung & Hintergrund
Ong und Om (Aum) sind verwandt, aber unterschiedlich. Om/Aum ist das Absolute, das ruhende Unmanifestierte. Ong ist dasselbe Absolute, aber im Zustand aktiver Schöpfung – vibrierend, schaffend, sich ausdrückend. Der nasale Klang von Ong vibriert direkt in den Nasennebenhöhlen und stimuliert den Hypothalamus. Im Mul Mantra und im Adi Mantra ist es der erste Laut.
Wirkung
Erweckt das Stirnchakra (Ajna) und Kronenchakra (Sahasrara). Schärft Intuition und Wahrnehmung. Reinigt die Nasennebenhöhlen und aktiviert das Hypophysen-System.
Praxis & Anwendung
Als einzelnes Bija: Auf einem Atemzug auf Ong singen, Vibration vollständig in den Kopf fühlen. In Pranayama: Auf die Ausatmung „Ong" – dabei Mul Bandh halten.
Aussprache
Nicht „Ohm" – der Klang entsteht komplett nasal, das „ng" am Ende vibriert in Nase und Schädel. Mund fast geschlossen.
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