Der Kern des Sikh-Gebetbuchs Japji Sahib. Yogi Bhajan nannte es das „Mantra, das das Schicksal verändern kann".
Mantra-Text & Übersetzung
| Mantra | Bedeutung |
|---|---|
| Ek Ong Kar | Es gibt einen Schöpfer, der sich in der Schöpfung ausdrückt |
| Sat Nam | Wahre Identität |
| Karta Purkh | Das schöpferische Wesen |
| Nirbhao | Furchtlos |
| Nirvair | Ohne Feindschaft |
| Akal Murat | Unvergängliche Gestalt |
| Ajuni Saibhang | Nicht geboren, selbst leuchtend |
| Gur Prasad | Durch die Gnade des Lehrers |
| Jap | Wiederhole es! |
| Aad Sach Jugaad Sach | Wahrhaftig am Anfang, wahrhaftig durch alle Zeiten |
| Haibhee Sach Nanak Hosee Bhee Sach | Wahrhaftig jetzt, Nanak sagt: Es wird immer wahr sein |
Bedeutung & Hintergrund
Das Mul Mantra ist der Eröffnungssatz des Japji Sahib, des täglichen Gebets von Guru Nanak. Es beschreibt die Natur des Absoluten – ohne Personifikation, ohne Dogma. Jedes Wort ist ein eigenständiges Mantra. Yogi Bhajan lehrte, dass dieses Mantra so mächtig ist, dass es das Karma transformieren kann, wenn man es mit vollständigem Bewusstsein wiederholt.
Wirkung
Öffnet das Bewusstsein für die Natur der Realität. Schafft tiefe Zentrierung, löst karmische Muster und verbindet mit dem Unendlichen.
Praxis & Anwendung
Langsam und bewusst sprechen oder singen. Jede Zeile wie eine Wahrheit im Körper landen lassen. Als Meditation: 11–31 Minuten täglich.
Aussprache
Ek-Ong-Kar fließend. „Nirbhao": Nirr-bhow. „Ajuni": Ah-JU-ni. „Saibhang": Sai-bhung.
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