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Stille Meditation – Liebe Dich Selbst

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Stille Meditation – Liebe Dich Selbst

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Videoinhalt

Ankommen & Intention Einen wunderschönen guten Morgen oder welcome back. Diese kurze Meditation dreht sich um Präsenz und darum, wirklich bei uns selbst zu sein – mit Selbstliebe. Lass uns gemeinsam die Intention setzen, uns nicht aus der Ablehnung heraus zu begegnen, sondern uns wirklich voll und ganz anzunehmen. Mit einer liebevollen Haltung und einem positiven Geist uns selbst zu erfahren. Vielleicht haben wir manchmal die Tendenz, uns zu kritisieren – doch hier geht es darum, einen echten Zugang zu uns selbst zu finden, im Mitgefühl und in Liebe. Komme gerne auf die Knie oder in deinen Schoß und schließ sanft deine Augen.

Körperwahrnehmung & Atem Beginne dich über den Körper und über die Haut zu spüren. Spüre deine Haltung, sei ganz präsent bei dem, was gerade da ist – wie du dich gerade erfährst, wie der Atem fließt. Bleib für einen kurzen Moment beim Atem. Stell dir vor, jeder Atemzug ist wie eine kleine Streicheleinheit. Du bringst den Atem tief in den Bauch – ein sanftes Streicheln, das dich von innen heraus weitet und öffnet, das Herz berührt und die Organe streichelt. Das Ausatmen ist ebenfalls ein Streicheln. Leg deine Aufmerksamkeit wie eine warme Umarmung über deinen ganzen Körper. Fühl dich von dir selbst gehalten. Gib dir diesen Moment der Geborgenheit und Sicherheit.

Selbstakzeptanz & Mitgefühl Atme tiefer und lade dich nun ein, an etwas zu denken, was du an dir selbst nicht magst, wofür du dich verurteilst oder kritisierst – oder einen Bereich in deinem Leben, der gerade sehr schwierig ist. Gib dem Moment Zeit, um zu schauen, woran du heute gerne arbeiten möchtest. Wahrscheinlich weißt du es intuitiv. Wenn du dieses Thema jetzt ganz konkret einlässt, schau in diesem stillen Raum, wie es sich in deinem Körper ausdrückt. Beobachte, ob der Atem sich verändert, welche Gefühle, Erinnerungen oder Bilder dazu kommen. Gib allem deinen Raum und deine Aufmerksamkeit – fühl es richtig in deinem Körper.

Selbstliebe & Transformation Komm wieder ganz in deinem Becken an. Spür die Schwere dort. Fühl deinen energetischen Nabel und von dort die Schwere im Zentrum deines Bauches. Atme tief in den Bauch. Kehre zu dem Thema zurück und schau, wie du dir Liebe geben kannst. Vielleicht durch das Gefühl einer warmen Umarmung. Vielleicht durch eine schöne Affirmation – etwas, das dir sagt: Du bist gut, du bist wunderschön, du bist richtig so wie du bist. Hülle dich in goldenes Licht, in göttliche Liebe. Fühl dich vom Universum geliebt und gehalten. Das Leben liebt dich. Du wirst geliebt und bist wunderbar. Atme Liebe ein und atme Liebe aus.

Integration & Abschluss Nimm jetzt die feine Veränderung in dir wahr. Vielleicht kannst du dich besser spüren, tiefer atmen, bist ein bisschen offener, weiter und sanfter geworden. Atme ganz tief und richte dich noch einmal auf. Dann kannst du dich gerne anfangen zu bewegen – leicht strecken, lockern – aber weiter mit diesem Bewusstsein, dass du liebevoll mit dir bist und dich in deiner liebevollen Präsenz spürst. Öffne deine Augen. Ich hoffe, diese kurze Meditation hat etwas in dir verändert. Wiederhole sie gerne und entwickle dieses tiefe Gefühl von Akzeptanz, Mitgefühl und Liebe immer wieder neu.

Begriffe

Kundalini Glossar

Sat Nam
Sanskrit · Urmantra
„Ich bin Wahrheit." Das Grundmantra des Kundalini Yoga. Sat steht für Wahrheit, Nam für Identität. Es wird beim Ein- und Ausatmen still wiederholt und verankert das Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.
Anahata
Sanskrit · 4. Chakra
Das Herzchakra – Energiezentrum in der Mitte der Brust. Anahata bedeutet „unberührt" oder „unverletzt". Es ist das Zentrum von Liebe, Mitgefühl, Kreativität und Verbindung. Viele Kriyas zielen darauf ab, dieses Chakra zu öffnen.
Pranayama
Sanskrit · Atemübung
„Prana" bedeutet Lebensenergie, „Yama" Kontrolle oder Ausdehnung. Pranayama bezeichnet gezielte Atemtechniken, die das Nervensystem regulieren, die Lungen stärken und den Energiefluss im Körper lenken. Grundbaustein jeder Kundalini-Praxis.
Feueratem (Breath of Fire)
Kundalini Yoga · Atemtechnik
Schnelle, gleichmäßige Atemstöße durch die Nase – Einatem und Ausatem gleich lang. Der Bauch pumpt aktiv. Feueratem reinigt das Blut, weckt die Energie, stärkt das Nervensystem und löst emotionale Blockaden. Nicht geeignet in der Schwangerschaft.
Kriya
Sanskrit · Übungssequenz
Eine vollständige Abfolge von Körperhaltungen, Atemübungen und Mantras, die als Einheit wirken. Jede Kriya hat eine spezifische Wirkung – etwa für das Nervensystem, die Organe oder emotionale Themen wie Angst oder Kreativität.
Mudra
Sanskrit · Handgeste
Eine symbolische Haltung der Hände oder des Körpers. Mudras lenken die Energieströme (Prana) im Körper. Bekannte Mudras im Kundalini Yoga: Gyan Mudra (Weisheit), Anjali Mudra (Dankbarkeit), Shuni Mudra (Geduld).
Shavasana
Sanskrit · Entspannungshaltung
„Totenhaltung" – flach auf dem Rücken liegend, Arme locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. In dieser Haltung integriert das Nervensystem alle Eindrücke der Praxis. Oft als wichtigste Übung der ganzen Stunde bezeichnet.
Chakra
Sanskrit · Energiezentrum
„Rad" oder „Kreis". Im Yoga bezeichnet es eines der sieben Hauptenergiezentren entlang der Wirbelsäule – vom Wurzelchakra (Muladhara) bis zum Kronenchakra (Sahasrara). Kundalini-Energie steigt durch diese Zentren auf.
Kundalini
Sanskrit · Lebensenergie
„Die Gewickelte" – eine schlafende Energie, die bildlich am unteren Ende der Wirbelsäule (Wurzelchakra) ruht. Kundalini Yoga weckt diese Energie durch Kriyas, Atemübungen und Mantras, damit sie die Wirbelsäule aufsteigen und das Bewusstsein erweitern kann.
Prana
Sanskrit · Lebensatem
Die universelle Lebensenergie, die in allem vorhanden ist. Im menschlichen Körper fließt Prana durch feinstoffliche Kanäle (Nadis). Pranayama-Übungen stärken und lenken diese Energie. Ein gut gefülltes Pranafeld zeigt sich in Vitalität, Klarheit und Kreativität.
Drittes Auge (Ajna)
Sanskrit · 6. Chakra
Das Stirnchakra, Sitz der Intuition und inneren Wahrnehmung. Im Kundalini Yoga richtet man den inneren Blick oft auf diesen Punkt – den Raum zwischen den Augenbrauen. Dies fördert Fokus, Klarheit und die Verbindung zum höheren Selbst.
Ego Eradicator
Kundalini Yoga · Übung
Eine klassische Kundalini-Übung: Arme in 60°-Winkel gehoben, Daumen nach oben, Feueratem. Sie öffnet die Lungen vollständig, stärkt das Nervensystem und hilft, einschränkende Denkmuster des Egos aufzulösen – ein Schlüssel für kreatives Denken und innere Freiheit.